Krise 2025
Unsere globale Gemeinschaft steht vor immensen Herausforderungen. Längst befinden wir uns tief in einer globalen Krise der Freiheit und Menschlichkeit.

Krise 2025
Islamisten fahren in Menschengruppen[:], Neonazis rüsten auf[:], die USA werden zur Oligarchie[:] und wir haben Krieg in Europa, während der Klimawandel ungehindert voranschreitet[:]. Es scheint, so die Rhetorik vieler Akteure, als stünde die Welt am Abgrund.
Geopolitische Spannungen und bewaffnete Konflikte
Der Global Risks Report 2025 des World Economic Forum identifiziert bewaffnete Konflikte auf staatlicher Ebene als das größte unmittelbare Risiko für das Jahr 2025.[:] Diese Einschätzung wird durch die anhaltenden Krisen in verschiedenen Regionen der Welt bestätigt. Die geopolitische Landschaft ist von wachsenden Spannungen geprägt. Regionen wie der Nahe Osten, Asien und Afrika sind Brennpunkte, in denen sich bestehende Konflikte verschärfen und neue entstehen.[:] Gleichzeitig rüstet die Welt auf.[:]
Humanitäre Notlagen
In verschiedenen Teilen der Welt verschärfen sich humanitäre Krisen, oft als direkte Folge von Konflikten, Klimawandel und wirtschaftlicher Instabilität.
Besonders besorgniserregend ist die sich verschärfende humanitäre Lage in vielen Teilen der Welt. Der Sudan steht laut aktuellem IRC-Bericht an der Spitze der Krisenregionen und steuert auf einen verheerenden humanitären Zusammenbruch zu.[:] Auch die Situation in den palästinensischen Gebieten bleibt äußerst kritisch. Diese Krisen führen zu massiven Vertreibungen und einem dramatischen Anstieg des Bedarfs an humanitärer Hilfe.[:]
Diese Krisen führen zu massiven Vertreibungen und einem dramatischen Anstieg des Bedarfs an humanitärer Hilfe. Die UNO-Flüchtlingshilfe berichtet, dass die Zahl der Vertriebenen weltweit auf über 122 Millionen gestiegen ist – ein trauriger Rekord in der Geschichte der Menschheit.[:]
Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung
Wenige Milliardäre weltweit bestimmen, mit welchen Inhalten die Gehirne der Menschheit gefüttert werden.[:] China manipuliert gezielt den Westen und reduziert gleichzeitig effektiv die kognitive Leistungsfähigkeit der Menschheit.[:] Was das Blei der Römer war, das werden Social-Media-Plattformen für die gesamte Menschheit sein.[:]
Besonders gefährlich sind die massenhaften Fehlinformationen auf diesen Plattformen.[:] Der Kampf gegen Falschnachrichten ist dabei ein Kampf von David gegen Goliath.[:] Staaten wie Russland greifen auf diese Art aktiv in unsere Gesellschaft ein, kaufen Politiker und manipulieren die Meinung der Massen und werden so zu Königsmachern in unseren Demokratien.[:]
Die Fähigkeit, solche Falschinformationen zu erkennen, fehlt vielen Menschen. Oft sind es nicht nur intellektuelle Hürden, sondern auch fehlende Medienkompetenz und das Missen des nötigen Antriebs zur eigenen Weiterbildung und Vertiefung des eigenen Wissens. Die Masse an Reizen und Informationen, die auf uns einprasselt, ist oft kaum zu bewältigen. Quellen, denen bedenkenlos vertraut werden kann, die gibt es gefühlt kaum noch.
Wirtschaftliche Unsicherheiten
Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist von einer Vielzahl von Unsicherheiten geprägt, die aus dem komplexen Zusammenspiel wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und geopolitischer Faktoren resultieren.
Wachsende soziale Ungleichheit, zunehmende Migrationsströme und der demografische Wandel mit einer alternden Bevölkerung in vielen Ländern zu Unsicherheiten bei. Diese Faktoren können zu Unruhen, politischer Spannung und Problemen bei der Finanzierung von Sozialsystemen führen, bedingen sich aber gleichzeitig gegenseitig. Konflikte wie dem Krieg in der Ukraine, Handelskonflikte[:] zwischen verschiedenen Nationen und eine Politik, die keine klare Richtung aufzeigt, verhindern Investitionen.[:] Die Wirtschaft braucht klare Signale und eine verlässliche, evidenzbasierte Politik und keinen blinden Populismus.[:]
Klimakrise
Und während all dieser Krisen schreitet die Größe von allen ungebremst.[:] Extreme Wetterereignisse (Viel Wasser und noch mehr Geheuchel), der Verlust der biologischen Vielfalt und der Zusammenbruch von Ökosystemen bedrohen nicht nur den Wohlstand von uns allen, sondern letztendlich auch den Fortbestand der Menschheit.
Ernährungssicherheit
Global nehmen Ernteausfälle durch Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetterereignisse zu. Im Jahr 2021 konnten sich etwa 23,5 Millionen Menschen in 8 Ländern aufgrund von Klimaereignissen nicht mehr ausreichend ernähren.[:]
Ungleichheit
Die Klimarisiken sind ungleich verteilt. Der Klima-Risiko-Index 2025 zeigt deutlich, dass vor allem Länder des globalen Südens von Extremwetterereignissen betroffen sind - ironischerweise oft jene Länder, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, aber nun die schwersten Konsequenzen tragen müssen.[:]

Komplexe Fragen
Dieser Beitrag hat bis hierhin eine Menge sehr komplexer Themen und Fragestellungen aufgeworfen. All diese Fragestellungen und viele mehr sind am 23.02.2025 Grundlage für die Entscheidung, wo das Kreuz bei der Bundestagswahl 2025 gesetzt wird.
Unterkomplex beantwortet
Und trotz zahlreicher Quellen erfasst dieser Beitrag nicht im Ansatz die Komplexität der gesamten globalen Vorgänge. Die Welt besteht nicht nur aus einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Die Welt besteht nicht nur aus rationalen, logischen Zusammenhängen und die Welt besteht nicht nur aus der Gegenwart.
Historische und kulturelle Aspekte finden sich in diesem Beitrag nicht. Der Beitrag ist übermäßig pessimistisch und negativ formuliert, stark vereinfacht, verallgemeinert und setzt sehr unterschiedliche Akteure gleich und vereinfacht ihre Motive und Handlungen.
Tatsache ist: Die Welt im Jahr 2025 steht vor einem beispiellosen Zusammenschnitt multipler Krisenphänomene, deren Interdependenzen und Rückkopplungseffekte traditionelle politische Steuerungsmechanismen scheinbar überfordern und vor allem nicht in 280 Zeichen oder 42,68 Sekunden[:] passen.
Am besten verkauft sich die Angst
Mein Text enthält hauptsächlich dramatisierende Darstellungen komplexer Themen, die oft zugunsten einer emotionalen, angsterregenden Botschaft vereinfacht werden. Diese Art der Darstellung nutzt Angst als starker emotionaler Treiber, der Aufmerksamkeit erregt und Menschen zum Handeln bewegen kann.
Und genau das ist es, was populistische Kräfte derzeit groß macht. Populismus verkauft Angst und Angst verkauft sich gut. Sie handeln nach der Formel: Angst erzeugt Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit generiert Handlungsdruck – und Handlungsdruck legitimiert vereinfachte Lösungen.
Doch die eigentliche Zukunftsaufgabe liegt weder in apokalyptischer Panikmache noch in beschönigender Verharmlosung. Stattdessen brauchen wir:
- Innovative Vermittlungsformate, die wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Simplifizierung zugänglich machen
- Politikansätze, die Handlungsspielräume konkret benennen und wissenschaftlichen Konsens handlungsleitend machen
- Diskursräume, die Komplexität aushalten – jenseits von "Entweder-oder"-Narrativen
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. - Antoine de Saint-Exupery
Und genau diese Zukunft zu ermöglichen, ist Aufgabe der Wählerschaft in Deutschland am 23.02.2025. Für Politikkonzepte, die Probleme nicht als Angstvehikel instrumentalisieren, sondern Lösungen durch evidenzbasierte Analysen entwickeln. Die deutsche Wählerschaft steht vor der Aufgabe, jenen Kräften eine Absage zu erteilen, die gesellschaftlichen Fortschritt durch Angstnarrative blockieren – und stattdessen mutige Gestaltung und Entwicklung zu ermöglichen.
Deutschland braucht Politik, die Zukunft ermöglicht!